Google, Gott, die Religion und die Politiker

Ich muss es sagen, ich weiss nicht genau, was schlimmer ist: Google als Gott zu definieren, oder Google mit der Religion zu vergleichen;
Einige Leute denken, dass ein Gott existiert, weil die Leute daran glauben. Es wäre kein Gott, wenn keiner da wäre, um ihn zu „vergöttern“. Es klingt wie eine Version für Armen der pascalischen Wette, und es kann sein, dass einige „gläubige“SEO Berater, die mich lesen nicht damit einverstanden sind…
Einige Leute denken, dass eine Religion die richtige ist, weil sie die höchste Zahl der Gläubigen hat.
Einige Leute denken auch, dass es unfair ist, dass die Politiker so viele Macht haben.

In jedem dieser Fälle haben wir Google, Gott und den Politikern eine Macht gegeben, das Recht gegeben, unser Leben zu beeinflussen. Und wenn wir diese Logik folgen, dann können wir die Macht von Google besser verstehen. Google existiert (noch), weil die Webmaster, SEO Berater und ihre Kunden ihm (Google) eine Macht gegeben haben. Jetzt, als SEO Berater haben wir keine Kontrolle mehr, über die Tools die wir nutzen, um die Seiten zu optimieren. Wir, SEO Berater, sind Apostel von Google aber Söldner des Marketings…

Es geht noch weiter. Wir sind in einem Teufelskreis, wo wir die Bestie futtern sollen, damit sie nett mit uns bleibt und damit sie uns eine gute Ranking gibt.

Linkaufbau-Politik von Google
Google verlangt, dass wir unsere Seiten verlinken, besonders mit wertvollen eingehenden Links. So wird seine Spider-Arbeit einfacher. Jedes eingehende Link ist eine Hilfe, damit Google seine Arbeit automatisiert und sich stärker macht.

Diese Arbeit, die vorher von Suchmaschinen gemacht wurde -die Seiten nach unserem Eintrag zu besuchen und dann zu indexieren- existiert nicht mehr. Oder doch; wir machen diese Arbeit. Wir arbeiten für Google damit Google grösser wird…Damit die Macht von Google grösser wird. Genau wie es mit der Religion oder mit den Politiker funktioniert. Unsere Marketingstrategie ist abhängig vom Algorithmus Googles. Einige sagen, dass unser Leben, von dem Algorithmus von Google abhängig ist. Aber lassen uns nicht übertreiben…oder doch…

Inhalte von anderen Suchmaschinen bei Google?
Google liefert auch Inhalte von anderen Suchmaschinen. Aber die Frage ist: Was wäre von Google, wenn es nicht mehr möglich wäre, Inhalte von anderen Suchmaschinen zu liefern (außer wenn der SEO Berater oder der Websitebesitzer es erlaubt)?

Kann das Konzern CocaCola die Flaschen von Pepsi nutzen und seine Getränke zu verkaufen?

Was machen unsere Politiker -die von uns eine Macht erhalten haben- dagegen?
Genau da brauchen wir die Macht der Politiker, um es zu stoppen. Jede Suchmaschine soll ihre eigene Inhalte haben. So und nur so werden wir noch mal die Möglichkeit haben, unsere Strategie zu kontrollieren und die Suchmaschinen bestrafen statt von Suchmaschinen bestraft zu sein. Wenn jede Suchmachine kämpfen soll, um unsere Webseiten zu listen, dann wäre es anders.

Viele Websites sind in dem Abgrund von Google nicht weil der Inhalt nicht „reich“ genug ist, sondern weil sie nicht gut gelinkt sind. Wie wäre es wenn alle diese Websites nicht mehr mit Google arbeiten, sondern mit einer Suchmaschine die andere Faktoren (oder anderes Algorithmus) nutzt.

Habe ich etwas gegen Google Algorithmus?
Nein. Die Frage ist nur: Sind wir sicher, dass Google Algorithmus die richtige Werte des Marketings nutzt? Ist Google der neue und unsterbliche Key Opinion Leader des Marketings?

Hat (online)Marketing Sinn, wenn der der Anbieter des Marketingkanals das Monopol hat?

Jean-Marc Alma-Charlery
Seo Experte

Google Ranking und Sichtbarkeit: Gute Platzierung und dazu wenig Platz für die Konkurrenz

Manchmal ist es unmöglich zu scheinen, wenn alle unsere Mitbewerber dabei sind.
Wir können jeden Tag, jede Woche etwas machen um unsere Platzierung zu verbessern, oder zu halten, aber das Konzept von Ranking enthält einen Punkt, der sehr oft vergessen wurde: Einer gegen Alle. Die Platzierung bei Google ist ein Nebenkrieg, wo alle Wettbewerber gegeneinander kämpfen. Jede Firma muss ihren Platz verteidigen. Folgende Faktoren sind wichtig:

  • Die direkten Ergebnisse der Konkurrenz
  • Die Ergebnisse der Webverzeichnissen
  • Der Platzierungsunterschied zwischen unserer Webseite und den Webseiten der Konkurrenz
  • Die Information unserer Website in der Ergebnissen

Die direkte Ergebnisse der Konkurrenz. 
Manchmal bekommen wir, trotz einer guten Platzierung, wenig Besuch, weil die Konkurrenz zu stark ist. Diese Situation ist besonders schlimm, wenn die Mitbewerber etabliert oder sehr bekannt sind.
Was passiert, wenn ein neuer Anwalt, sein Büro in der Stadt einer berühmten Kanzlei eröffnet?

Die Ergebnisse der Webverzeichnisse
Die Wahrheit ist Folgende: Die Webverzeichnisse dienen meistens nur als Adressbuch. Aber sie sind da. Die Cyclex.de, Branchen-info.net, Meinestadt.de und Freunde haben keinen Sinn. Oder doch; sie helfen, Backlinks zu sammeln.

Der „Platzierungsdistanz“ zwischen unserer Webseite und den Webseiten der Konkurrenz
Egal, ob wir auf dem 1. oder auf dem 7.Platz sind, Vorgänger und/oder Nachfolger unserer Platzierung sollten Webverzeichnisse (keine Mitbewerber) sein.
Was passiert, wenn ein neuer Anwalt, sein Büro in der Städt, in der gleichen Strasse einer berühmten Kanzlei eröffnet?

Die Information unserer Website in den Ergebnissen.
Es ist wichtig, attraktive Information in den Ergebnissen zu haben (Titel und Beschreibung). Die Ergebnisse sollen die Google Nutzer verführen.

Jetzt wissen wir, was für Faktoren wichtig sind. Aber wie können wir es schaffen, die Konkurrenz zu entfernen und die Präsenz der Webverzeichnisse zu minimieren?
1. Die Website soll viele Information erhalten.
2. Die Firma soll Information in Internet publizieren. Deshalb brauchen wir die Unterstützung von externen Inhalten.
Aber diese Inhalte sollen EXKLUSIV für uns generiert werden. In dem folgenden Bild können Sie sehen, wie es funktioniert:
bildblog
Die Firma Glas und Spiegel in Borken und Oberhausen ist in fast allen Ergebnissen platziert. Es gibt wenig Platz für die Konkurrenz. Die externen Inhalte werden von der Firma kontrolliert.
bildblog2

Rot: Homepage – Grün: Blog – Blau: Externe selbstgeschreibene Inhalten

Das ist schnell und einfach aufzubauen. Ich mache es gerne für meine Kunden, aber nur, wenn ich sicher bin, dass der Internet Nutzer (und potentielle Käufer) kein Monopolopfer der Suchergebnisse wird. Es ist es gut, ein bisschen Platz für die Konkurrenz zu lassen. Der Käufer muss die Möglichkeit haben, zu vergleichen.

Aber es reicht leider nicht um mehr Umsatz zu generieren. Wenn der Käufer am Ende bei meinen Kunden kauft, bedeutet es, dass die Produkte und Dienstleistungen meiner Kunden, nicht nur sichtbar sind, sondern auch wertvoll, preisoptimiert und gut aufgestellt.
Also Sichtbar sein, aber nicht alleine in dem „Google Platzierung Wettbewerb„. Es geht um das Kundenwohl.

Jean-Marc Alma-Charlery
SEO/Marketing Spezialist – Borken